Nosgoth: Menschen gegen Vampire im 4-gegen-4
Nosgoth war schon im Early Access ein ungewöhnlicher Multiplayer-Titel, weil es die Klassen beiden Seiten von den Fähigkeiten her nicht spiegelt, sondern bewusst gegeneinander stellt. Menschen und Vampire kämpfen im 4 gegen 4 mit vielseitigen Klassen, die auf beiden Seiten unterschiedlicher nicht sein könnten.
Die Menschen sind den Vampiren im Kern unterlegen, kompensieren dies aber durch defensive Stärke, die auf Technik basiert. Armbrüste, Schusswaffen, Fallen, Alchemie und kontrollierende Fähigkeiten machen sie zu Spezialisten, die Position halten und verteidigen können. Allein sind sie hingegen leichte Beute, während sie als Gruppe jedoch bestehen können.
Die Vampire sind hingegen körperlich deutlich überlegen. Sie können Wände hochklettern, aus Winkeln angreifen, auf die Menschen keinen Zugriff haben und mit Klassen wie dem Sentinel sogar aus der Luft zuschlagen. Und trotz dieser Überlegenheit können auch die Vampire keine Alleingänge wagen, wenn es um den Kampf gegen die Menschen geht. Wer unkoordiniert reinspringt, findet sein jähes Ende.
Je mehr Chaos die Vampire unter den Menschen auslösen können, desto besser. Bildet das Menschenteam hingegen eine stabile Phalanx, wird es für die Vampire auch mal deutlich komplizierter.
Teamplay wird in Nosgoth daher großgeschrieben, die Stärke einer Klasse ergibt erst im Zusammenspiel mit anderen wirklich Sinn: Menschen müssen sich gegenseitig decken, Vampire müssen Angriffe timen, Ziele isolieren und Chaos erzeugen. Gute Runden fühlen sich dadurch weniger wie ein gewöhnlicher Shooter an, sondern wie ein ständiges Ringen um Formation, Überraschung und Kontrolle. Diese taktische Prägung macht Nosgoth zu einem besonderen Spiel.
